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Entries Tagged as 'Interviews'

AUF WESSEN SEITE STEHST DU EIGENTLICH?

25.11.2009 Comments Off

Kevin Devine ist Musiker. Und (akademisch ausgebildeter) Journalist. Im Interview mit ihm erfahre ich, warum er den einen Beruf dem anderen letztlich vorgezogen hat – und, nur scheinbar ganz nebenbei: wieso er nicht beides gleichzeitig sein will. Seine Ausführungen sind ein gutes Beispiel für Interessenkonflikte – und die Rolle eines Journalisten. Auch wenn es in seinem Fall nicht um Berichterstattung über Lobbyisten geht, sondern um Musikkritiken. Dazu drei Fragen und Antworten:

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RÜCKBLICKEND WÜRDE ICH SAGEN …

11.11.2009 Comments Off

Interviews können Quellen sein. Der bevorzugte Weg ist zwar: Erst passiert etwas, und danach versuchen Journalisten, mit den Beteiligten zu sprechen. Aber manchmal nutzt es viel mehr, Interviews mit eben jenen Beteiligten anzuschauen, die vor dem Ereignis entstanden.

Zum Beispiel: Das aktuelle Album von Rammstein (veröffentlicht am 16.10.) darf seit heute nicht mehr an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden, weil die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien es auf den Index gesetzt hat. In der Berichterstattung darüber wird häufig ein Bandmitglied zitiert – mit einer direkten Reaktion auf die Indizierung, die Bild am Sonntag veröffentlichte.

Man kann aber auch mal schauen, welche Auffassung von Jugendschutz die Band vor der Indizierung vertrat.

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GESAGT IST GESAGT

03.11.2009 Comments Off

Das habe ich nie gesagt! An dieser Feststellung hängt vielleicht ein Vorwurf. Auf jeden Fall hat sie einen Änderungswunsch in Schlepptau. Und normalerweise kommt  dieser Satz von denen, deren Antworten Interviewerinnen veröffentlichen (möchten). Mit Jon Spencer geht es mir andersrum.

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SELBSTDARSTELLER

26.10.2009 Comments Off

“Das ist das beste Album, das wir je gemacht haben.”

“Auf dem Set waren wir wie eine große Familie.”

Tausendmal gelesen, das. Dann kommt die kritische Frage. Antwort:

“Ach, darüber mache ich mir doch gar keine Gedanken.”

Klar, man kann darüber klagen, dass Promi-Interviews viel zu oberflächlich sind. Oder man macht sich mal Gedanken darüber, warum das so ist. (more…)

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WAS SAGT DIE REGIE?

21.10.2009 Comments Off

Manchmal schlüpfen Interviewer beim Verschriftlichen in die Rolle des Dramatikers: Sie straffen und ordnen Dialoge so, dass sie einer Dramaturgie folgen. So soll es sein. Und manchmal erlauben sie ihren Fingern, Klammern auf den Monitor oder das Papier zu tippen. Gefüllt mit Regieanweisungen. Ist das denn Aufgabe von Journalisten?

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ZEIT FÜRS FRESSBLOG

15.10.2009 Comments Off

Schön, wenn ein Interview Fragen aufwirft, über die man nach der Lektüre nachdenken kann. Bei Antworten, die aus einer fremden Sprache übersetzt wurden, frage ich mich zuweilen, was die Interviewte wohl im Originalton gesagt hat. Zum Beispiel, was Fiona Spruill, Online-Chefin der New York Times, in einem E-Mail-Interview mit Doris Priesching von der österreichischen Zeitung Der Standard schrieb. An einer Stelle ist das eindeutig:

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MENSCHENFISCHEN 2: INS NETZ GEGANGEN

30.09.2009 Comments Off

Kürzlich habe ich davon berichtet, wie ich auf Thomas Bolte gestoßen bin. Heute ist das Interview bei Galore erschienen.

Nachlesen? Bitteschön!

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WIE MAN’S SPRICHT

14.09.2009 Comments Off

Kaum jemand spricht druckreif. Radiomoderatoren müssen damit umgehen können, wenn sie Interviews machen. Manche senden dann einen ordentlich geschriebenen Vorspann und blenden nur die passenden Interviewpassagen ein. Andere nutzen die Frage, um ihre Zuhörer mit Hintergrundwissen zu versorgen. Und manche Radiosender bieten auf ihrer Website später nicht nur einen Podcast, sondern auch eine Mitschrift des Ganzen. Wie etwa das Interview mit Youssef Ziedan, Schriftsteller und Direktor der Abteilung für Manuskripte an der Bibliothek von Alexandria, geführt von Dieter Kassel für das Deutschlandradio – nachzulesen hier.

Da sieht man sofort: Das ist kein druckfertiger Text, sondern eine Abschrift. Daraufhin kann man sich dann die grundlegenden Fragen stellen, die auftreten, wenn man in Printmedien veröffentlicht: Wie weit soll man ein Interview bearbeiten?

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WER SIND SIE?

04.09.2009 Comments Off

Man will ja wissen, wen man da vor sich hat. In vielen Interviews geht es um die Person – insbesondere bei Kulturthemen. Also gräbt sich der Interviewer durch alles, was die Recherche hergibt, um einen Ansatz zu finden, bei dem Persönliches herauskommt. David Denk wählt gleich für den Einstieg in sein taz-Interview mit Henry Hübchen eine Frage, bei der der Schauspieler sich einordnen muss:

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WORTVERLIEBT

02.07.2009 Comments Off

Das ist mir schon lange nicht mehr passiert: Ich kann mich nicht entscheiden. Ich bearbeite das Transkript eines Interviews, das ich am Montag mit dem amerikanischen Schriftsteller James Frey gemacht habe, und für das geforderte Format entstehen dabei zwei Versionen. Die erste wirkt stark, bezieht sich aber auf eine Kontroverse, die in den USA sehr, in Deutschland kaum diskutiert wurde. Eigentlich  (more…)

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