Da denkt sich ein Superstar einen exklusiven Vertriebsweg für sein neues Album aus: Gratisbeilage in einer Zeitung. Das bringt einem Journalisten eben jener Zeitung eine weltexklusive Interviewchance ein bei einem, der als mysteriös, exzentrisch und interviewscheu gilt. Mehr Druck geht nicht. Prompt stellt sich heraus, dass ein klassisches Interview mit Prince nicht zu führen ist.
Mit seinen Fragen läuft Peter Willis bei Prince zeitweilig auf, dann wieder schwingt der Musiker Reden zu Dingen, nach denen der Interviewer nicht mal gefragt hat. Und am Ende fliegt er auch noch raus. Auch das nicht so, wie man es vermuten würde. Nach der Begegnung entscheidet Willis sich für eine Form - ein subjektives Porträt à la Gonzo. Das Ergebnis zeigt die Grenzen des Wortlaut-Interviews: Willis’ Beobachtungen erzählen mehr über Prince, als es die fehlenden Antworten vermocht hätten.
Nachlesen (auf Englisch)? Bitteschön!
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