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JA, MACH NUR EINEN PLAN

05.05.2010 von Petra Engelke

Ich hatte ja lange genug Zeit. Einen Monat hat es gedauert, bis der Interviewtermin mit der Hälfte der Band The Black Keys endlich steht. Da hab ich mir schön was ausgedacht fürs Interview.

Aber Schlagzeuger Pat Carney ist nicht so ganz bei der Sache. Er hat eigentlich Urlaub, sagt er. Und nach den Hintergrundgeräuschen zu urteilen  macht er das Telefoninterview nur so nebenbei. Ich lasse mich davon nicht ärgern, sondern freue mich darauf, ihn später nach den lustigen Vorabvideos mit Frank und mit Frank und den Blondinen zu fragen. Um dann über Visuelles und Internet-Trends zu reden. Zum Einstieg frage ich Pat, wer denn die Idee für die Sache mit Frank hatte.

“Das hat so ein Typ gedreht, Paul oder so”, sagt er. “Ich weiß nicht mal dessen Nachnamen.”

Ich spare mir weitere Fragen dazu. Weil so etwas immer passieren kann, habe ich noch genug andere Ideen. Und ich ordne das, was ich wissen will, nach Themen (nicht: Fragen), unter anderem deshalb, damit ich schnell wechseln kann, wenn ein Plan nicht aufgeht. Und siehe da: Ein Detail aus einer ganz anderen Ecke bringt mir eine Geschichte über ein Cembalo, das rätselhafterweise plötzlich im Studio stand. Auch wenn es dazu kein Youtube-Video gibt.

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