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SELBSTDARSTELLER

26.10.2009 von Petra Engelke

“Das ist das beste Album, das wir je gemacht haben.”

“Auf dem Set waren wir wie eine große Familie.”

Tausendmal gelesen, das. Dann kommt die kritische Frage. Antwort:

“Ach, darüber mache ich mir doch gar keine Gedanken.”

Klar, man kann darüber klagen, dass Promi-Interviews viel zu oberflächlich sind. Oder man macht sich mal Gedanken darüber, warum das so ist.

Oder man interviewt einen, der selbst zig Promi-Interviews dieser Art gemacht hat und trotzdem gute Texte darüber schrieb. Ein Kollege wies mich auf dieses Interview hin, das Justin Moyer für die Washington Post mit Chuck Klosterman führte.

Nachlesen? Bitteschön!

Klosterman ist in Deutschland vor allem für seine Bücher “Fargo Rock City” und “Eine zu 85% wahre Geschichte” bekannt. In den USA hat er sich zunächst als Musikkritiker einen Namen gemacht, später war auch Sport ein Thema für ihn. Seine Kolumnen und Essays erscheinen bisweilen in Buchformat. Als schönes Beispiel für seine Arbeit empfehle ich den im Interview enthaltenen Link zu Klostermans Britney Spears-Text für das Magazin Esquire.

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