Das Geheimnis eines wirklich guten Interviews ist gleichzeitig simpel und höllenschwierig: Man muss ins Gespräch kommen. Aber genauso, wie Journalisten stundenlang an Worten feilen, bis ihr Text so klingt, als hätten sie ihn mal eben so aus dem Ärmel geschüttelt, klingt auch ein Interview nicht ohne Weiteres, als würden sich da zwei Kumpels über ihr Lieblingsthema unterhalten. Ein Patentrezept gibt es nicht. Aber zwei Anhaltspunkte:
Es hilft, wenn man sich im Interview-Thema sehr gut auskennt – und die eigene Persönlichkeit mitbringt, dabei aber das dicke Ego zu Hause lässt. Ein meisterhaftes Beispiel dieser Kunst ist Thomas Lückeraths Interview mit Bastian Pastewka für DWDL.
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