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EIN INTERVIEW VON A BIS Z

23.06.2010 von Petra Engelke
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Manchmal geht das so: Magazinmacher denken sich feste Rubriken aus, und Interviewer müssen es dann ausbaden. Liebstes Hobby, Schönheitstipp, Bücher für die einsame Insel, und bitte mit ein paar Sätzen drumherum, lieblos nach dem eigentlichen Auftrag abgehakt und entsprechend langweilig. Manchmal geht das nicht anders. Manchmal steht hinter einem solchen Ergebnis aber bloß Faulheit. Das beliebte “A bis Z” zum Beispiel, bei dem man Interviewpartner zu 26 verschiedenen Begriffen assoziieren lässt, kann man sehr wohl in ein unterhaltsames Gespräch verwandeln. Das Erfolgsgeheimnis:

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ZUM SINGEN BRINGEN

07.06.2010 von Petra Engelke
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In den USA gibt es keine Autorisierungs-Tänzchen zwischen Interviewpartnern (oder deren Agenten) und Journalisten (oder deren Redakteuren). Sagen wir immer ganz neidisch. Aber das heißt noch lange nicht, dass die Künstler cool bleiben, wenn ihnen ein Interview oder ein Porträt nicht gefällt. Neuestes Beispiel: M.I.A.

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OHNE FRAGE(R)

03.06.2010 von Petra Engelke
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Interviews finden nicht nur hinter geschlossenen Türen statt, sondern auch öffentlich. Manchmal verstecken sie sich dann hinter Begriffen wie “Podiumsdiskussion” oder “Talk”. Oft werden Journalisten engagiert, um eine Gesprächsrunde in Gang zu bringen oder es einem Gast zu ersparen, einen schnöden Vortrag halten zu müssen. Weil Journalisten es drauf haben sollten, wie man gute Gespräche führt. Aber plötzlich frage ich mich, ob das wirklich stimmt. Mehr noch: Ob Interviewer in Live-Situationen womöglich überflüssig sind.

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FRAGEN NACH DEM UNBEGREIFLICHEN

27.05.2010 von Petra Engelke
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Wieso macht der das? Um diese Frage kommt Philip Banse nicht herum. Für dctp.tv interviewt er den Journalisten Stefan Laurin, Mitbegründer des Blogs “Ruhrbarone“, das - obwohl klar auf eine Region bezogen - sehr viele Leser anzieht und in Rankings gut abschneidet. So etwas hätte man gern als Geschäftsschablone in Medienkrisenzeiten. Doch gleich zu Beginn  [Weiterlesen? Bitteschön! →]

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BIS EINER HEULT

17.05.2010 von Petra Engelke
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“Mann, mit diesen ewigen Depressionen kann der Typ einem ja leid tun”, sage ich in einer Pause zur Pressefrau. Woraufhin sie mir erzählt, dass er bei dem Interview, das im Anschluss an meinen Termin stattfand, vor laufender Kamera in Tränen ausgebrochen ist.

Ob das stimmt, weiß ich nicht. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber überhaupt schreiben soll. Aber mich reizt die Frage dahinter: Wollen wir das? Gibt es Journalisten, die es als ihren Job begreifen, solche Emotionen hervorzurufen?

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JA, MACH NUR EINEN PLAN

05.05.2010 von Petra Engelke
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Ich hatte ja lange genug Zeit. Einen Monat hat es gedauert, bis der Interviewtermin mit der Hälfte der Band The Black Keys endlich steht. Da hab ich mir schön was ausgedacht fürs Interview.

Aber Schlagzeuger Pat Carney ist nicht so ganz bei der Sache. Er hat eigentlich Urlaub, sagt er. Und nach den Hintergrundgeräuschen zu urteilen  [Weiterlesen? Bitteschön! →]

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(AN-) FRAGEN

23.04.2010 von Petra Engelke
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Gerade habe ich einen Interviewtermin mit Elizabeth Strout vereinbart. Den soll ich direkt mit ihr absprechen, hatte die amerikanische Verlagsfrau vorgeschlagen, und die E-Mail-Adresse herausgerückt. Das klingt einfach. Ist es aber nicht, finde ich.

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LAUFEN LASSEN

12.04.2010 von Petra Engelke
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Ein Sach-Interview mit einem Experten kann man ganz unterschiedlich angehen. Inhaltlich ist die Sache klar: Um Befindlichkeiten sollte es darin nicht gehen, wohl aber um Positionen. Der erste Strategiegedanke mag deshalb sein: konfrontativ rangehen. Ob das die richtige Wahl ist, hängt nicht nur von der Persönlichkeit des Interviewers ab, sondern auch vom Interviewten. Eine Alternative ist etwa: zurücknehmen, Beispiele und Sachverhalte antippen.

Da heißt es dann aufmerksam bleiben, um gegebenenfalls hartnäckig nachzufassen - und damit leben, dass die Fragen hinterher vielleicht ein wenig nach “laufen lassen” aussehen. Hauptsache, die Position des Interviewten kommt rüber. Wie etwa im Meedia-Interview von Mark Heywinkel, in dem Stephan Weichert über digitale Verlagsstrategien spricht.

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NOCH MEHR KUMMER?

19.03.2010 von Petra Engelke
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Nennen Sie mir doch einmal drei berühmte Interviewer. Zu schwierig? Das würde für feine Zurückhaltung sprechen. Oder dafür, dass man in Interviews wenig eigenen Stil zeigen kann. Unsinn. Interviewer sind so eitel wie andere Journalisten auch, und ohne eigenen Stil schaffen sie ihre Arbeit wohl kaum. Aber es gibt etwas, mit dem man viel mehr Aufmerksamkeit bekommt als mit guter Arbeit. Jedenfalls habe ich heute wieder einmal den Eindruck, mit Interviews kommt man am ehesten dann ins Gespräch, wenn man etwas falsch gemacht hat. Wie offenbar nun auch Ingo Mocek.

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GESPRÄCH, BEFRAGUNG, VERHÖR

11.03.2010 von Petra Engelke
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Heute hat mich die Pausenlektüre einmal wieder daran erinnert: Journalismus lebt vom Fragen. Doch denkt man gleich an diese hübschen Hochglanzmagazinstücken, in denen es um Persönlichkeit geht, sobald das Wort “Interview” fällt . Deshalb wirkt es seltsam deplaziert in einem Text in der Welt, der wiederum aus der New York Times zitiert:

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