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Entries Tagged as 'Kulturthemen'

OHNE FRAGE(R)

03.06.2010 Keine Kommentare

Interviews finden nicht nur hinter geschlossenen Türen statt, sondern auch öffentlich. Manchmal verstecken sie sich dann hinter Begriffen wie “Podiumsdiskussion” oder “Talk”. Oft werden Journalisten engagiert, um eine Gesprächsrunde in Gang zu bringen oder es einem Gast zu ersparen, einen schnöden Vortrag halten zu müssen. Weil Journalisten es drauf haben sollten, wie man gute Gespräche führt. Aber plötzlich frage ich mich, ob das wirklich stimmt. Mehr noch: Ob Interviewer in Live-Situationen womöglich überflüssig sind.

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DRUCKEN STATT DRUCKSEN

05.03.2010 Keine Kommentare

Dean DeLeo zählt offenbar nicht zu denjenigen, die bei Autorisierungen allerlei Dinge zurücknehmen. Im Gegenteil: Der Gitarrist der Stone Temple Pilots spricht einen Satz zu Ende, macht eine kleine Pause, doch als ich eine Anschlussfrage stelle, unterbricht er mich und sagt:

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AUF WESSEN SEITE STEHST DU EIGENTLICH?

25.11.2009 Keine Kommentare

Kevin Devine ist Musiker. Und (akademisch ausgebildeter) Journalist. Im Interview mit ihm erfahre ich, warum er den einen Beruf dem anderen letztlich vorgezogen hat - und, nur scheinbar ganz nebenbei: wieso er nicht beides gleichzeitig sein will. Seine Ausführungen sind ein gutes Beispiel für Interessenkonflikte - und die Rolle eines Journalisten. Auch wenn es in seinem Fall nicht um Berichterstattung über Lobbyisten geht, sondern um Musikkritiken. Dazu drei Fragen und Antworten:

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WIE MAN’S SPRICHT

14.09.2009 Keine Kommentare

Kaum jemand spricht druckreif. Radiomoderatoren müssen damit umgehen können, wenn sie Interviews machen. Manche senden dann einen ordentlich geschriebenen Vorspann und blenden nur die passenden Interviewpassagen ein. Andere nutzen die Frage, um ihre Zuhörer mit Hintergrundwissen zu versorgen. Und manche Radiosender bieten auf ihrer Website später nicht nur einen Podcast, sondern auch eine Mitschrift des Ganzen. Wie etwa das Interview mit Youssef Ziedan, Schriftsteller und Direktor der Abteilung für Manuskripte an der Bibliothek von Alexandria, geführt von Dieter Kassel für das Deutschlandradio - nachzulesen hier.

Da sieht man sofort: Das ist kein druckfertiger Text, sondern eine Abschrift. Daraufhin kann man sich dann die grundlegenden Fragen stellen, die auftreten, wenn man in Printmedien veröffentlicht: Wie weit soll man ein Interview bearbeiten?

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WER SIND SIE?

04.09.2009 Keine Kommentare

Man will ja wissen, wen man da vor sich hat. In vielen Interviews geht es um die Person - insbesondere bei Kulturthemen. Also gräbt sich der Interviewer durch alles, was die Recherche hergibt, um einen Ansatz zu finden, bei dem Persönliches herauskommt. David Denk wählt gleich für den Einstieg in sein taz-Interview mit Henry Hübchen eine Frage, bei der der Schauspieler sich einordnen muss:

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WORTVERLIEBT

02.07.2009 Keine Kommentare

Das ist mir schon lange nicht mehr passiert: Ich kann mich nicht entscheiden. Ich bearbeite das Transkript eines Interviews, das ich am Montag mit dem amerikanischen Schriftsteller James Frey gemacht habe, und für das geforderte Format entstehen dabei zwei Versionen. Die erste wirkt stark, bezieht sich aber auf eine Kontroverse, die in den USA sehr, in Deutschland kaum diskutiert wurde. Eigentlich  (more…)

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HEISSE LUFT

03.02.2009 Keine Kommentare

Modejournalistinnen haben keinen guten Ruf – spätestens seit „Der Teufel trägt Prada“. In der Medienbranche sind aber nicht nur die Machtspiele innerhalb einer Redaktion ein Thema, sondern auch die Abhängigkeit der Magazine von Anzeigenkunden. Eine kritische Haltung in gesellschaftlichen Fragen erwartet kaum jemand von einem Modemagazin, im Gegenteil:

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WAS HEISST HIER SCHOCK?

19.01.2009 Keine Kommentare

Heute im Tagesspiegel: ein Interview mit Jake Chapman – mit einer feinen Einstiegsfrage von Kolja Reichert.

Nachlesen? Bitteschön!

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DIE SACHE MIT DEN BILDERN

02.01.2009 Keine Kommentare

Interviews mit Menschen, die visuell arbeiten - Fotografen, Grafiker, Maler und so weiter - stellen einen vor ein Problem: Man weiß nie, ob die Leser deren Arbeiten so gut kennen, dass auch Details verständlich bleiben. Darüber sprechen diese Gesprächspartner aber oft, und obendrein zeigen sie dann gern mal auf ein konkretes Beispiel, was sich in Frage-Antwort-Form schlecht darstellen lässt. Was tun?

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