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Entries Tagged as 'verschriftlichen'

FRAUENFRAGEN: Wer ist in?

13.03.2014 Comments Off

Wie fange ich es an, mit einer Feministin (Offenlegungs-Hinweis: das bin ich auch) über Frauenfragen zu sprechen? Für ein Interview mit Anke Domscheit-Berg lasse ich mir etwas einfallen. Aber dann bin ich auf einmal froh, dass ich ihr die fertige Fassung noch einmal zum Faktencheck vorzulegen versprach.

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Interviews verschriftlichen: JETZT SINGT DER AUCH NOCH!

23.12.2013 Comments Off

Das klingt immer so einfach: Du stellst Fragen, spitzt die Ohren bei den Antworten, nimmst das Interview auf – und tippst es nachher eben ab. Jetzt mal ganz abgesehen von der ganzen (späteren) Arbeit damit, aus einem Transkript ein Wortlaut-Interview zu machen: Manchmal machen Interviewpartner schon das Aufnahme-in-Schrift-Umwandeln zum Abenteuer.

Der Unterhaltungskünstler Brute Force alias Stephen Friedland etwa (more…)

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ANTWORTEN BEARBEITEN: WAS SAGT MADOFF WIRKLICH?

28.02.2011 Comments Off

So, da liegen also jetzt jede Menge Interview-Aufnahmen wie ein Heuhaufen, aus dem Zitate für ein Porträt gezogen werden sollen. Manchmal will man das Gesagte bearbeiten, damit es in den Kontext passt: Hier zieht sich ein Satz in die Länge, dort fehlt es an Klarheit. Ist das denn erlaubt?

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ORDENTLICH VORBAU

16.02.2011 Comments Off

Kurze Frage, gute Frage. So einfach kann man es sich machen. Bis dann das Gesprächsthema in Tiefen abtaucht, die nur versteht, wer, nun ja: im Thema steckt. Irgendwo müssen da weitere Informationen hingesteckt werden. Manches Mal nehme ich diesen Impuls als Zeichen dafür, dass eine andere Textform als ein Wortlaut-Interview besser passt. Aber das muss nicht sein. Das Interview eines Tagesschau-Teams mit Aung San Suu Kyi funktioniert trotz der Fragen mit einem Vorbau, auf dem eine Fußballmannschaft zum Grillen antreten könnte.

Nachlesen? Bitteschön!

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EINSILBIG? ZWEISCHNEIDIG

08.11.2010 Comments Off

Die Zeit läuft auf meinem Aufnahmegerät. Ein Blick verrät mir: Für dieses Interview werde ich nicht lange brauchen. Das könnte mich nervös machen: Wie soll ich denn bloß die Zeit füllen? Aber auf einen einsilbigen Interviewgast bin ich vorbereitet.

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ZUM SCHIESSEN

18.10.2010 Comments Off

Es lohnt sich, ganz genau zuzuhören, wenn man Interviews abhört und verschriftlicht. Manches Detail geht einem in der Interviewsituation durch die Lappen, manches versteht man falsch – und manches rückt man in der Erinnerung zu einer vielleicht schönen, aber unwahren Geschichte zurecht. Also konzentriere ich mich. Und denke zugegebenermaßen zuweilen mit Grausen daran, dass da noch soundsoviele Minuten vermeintliche Routinearbeit auf mich warten. In Stunden rechne ich das immer erst im Nachhinein. Aber als ich mich jetzt mit meinem Interview mit dem Fotografen Yu Tsai beschäftige, finde ich meinen Spaß – auch wenn es vermutlich ein übermüdeter, auf alle Fälle aber alberner Sprachfreundinnenspaß ist.

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