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Entries Tagged as 'verschriftlichen'

VERTRAULICH

07.06.2009 Comments Off

In den meisten Magazinen folgt das Wortlaut-Interview einer festgelegten Form: Ein kurzer Vorspann beschreibt die Interviewsituation, reißt vielleicht auch Kernthemen an, dann folgen Fragen und Antworten, oft gibt es zudem einen kurzen Extrateil mit biografischen Daten über den Interviewgast. Wer mehr vom Drumherum erzählen möchte, wählt meistens eine andere Darstellungsform, etwa “Porträt” oder “Gesprächsprotokoll”. Aber man braucht sich nicht sklavisch an diese Abgrenzung zu halten.

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NÄHE

25.02.2009 Comments Off

Interviews und Porträts lesen sich besonders gut, wenn es persönlich wird. Deswegen hoffen wir, unseren Gesprächspartnern nahe zu kommen mit unseren Themen und Fragen. Allerdings ist ein Interview keine Einbahnstraße: Wer heikle Punkte besprechen will, muss auch die Reaktionen aushalten können. Zum Beispiel einen Gefühlsausbruch. Da heißt es abwägen – moralisch standfest sein und obendrein wissen, wo die eigenen emotionalen Grenzen liegen. Am Ende kann man andererseits vielleicht auch eine Situation für den Text nutzen, die für einen selbst erst einmal unangenehm war. Die britische Journalistin und Buchautorin Carole Cadwalladr hat aus ihrem Interview mit Mickey Rourke ein Porträt gemacht, das auch ihr eigenes Befinden thematisiert. Es erschien im Observer, übersetzt und gekürzt dann auch in Der Freitag.

Nachlesen? Bitteschön!

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DIE SACHE MIT DEN BILDERN

02.01.2009 Comments Off

Interviews mit Menschen, die visuell arbeiten – Fotografen, Grafiker, Maler und so weiter – stellen einen vor ein Problem: Man weiß nie, ob die Leser deren Arbeiten so gut kennen, dass auch Details verständlich bleiben. Darüber sprechen diese Gesprächspartner aber oft, und obendrein zeigen sie dann gern mal auf ein konkretes Beispiel, was sich in Frage-Antwort-Form schlecht darstellen lässt. Was tun?

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